Das
Grundeinkommensmodell der politischen
Vereinigung
„Grundeinkommen und
Volksentscheide“
Finanzierbares
Grundeinkommen
Wer bekommt
ein Grundeinkommen und wie wird es finanziert?
Ein bedingungsloses
Grundeinkommen für alle ist nicht finanzierbar. Folgendes Modell ist
finanzierbar:
Ein Grundeinkommen von
monatlich EUR 1000,- erhalten alle Kinder und Jugendlichen bis zum 18.
Lebensjahr, ebenfalls Erwerbsunfähige. Alle, die von ihrem Einkommen und
Vermögen nicht leben können (z. B. Kleinstrentner/innen) und Hartz
IV-Empfänger, erhalten je nach Höhe ihres Einkommens bzw. ihres Vermögens das
volle oder nur einen Teil des Grundeinkommens. Hartz IV entfällt.
Von den EUR 1000,-
werden EUR 200,- für die Kranken- und Pflegeversicherung und EUR 100,- für eine
Rente (zum Grundeinkommen) einbehalten; ausgezahlt werden EUR 700,-. Bei
Kindern und Jugendlichen werden zusätzlich EUR 300,- für den Bildungsgutschein
(für kostenlose Krippe, kostenlosen Kindergarten und kostenlose Schule) einbehalten,
sodass die Eltern für ihre unmündigen Kinder EUR 400,- monatlich ausbezahlt
bekommen; das Kindergeld und Familiengeld entfallen. Studenten und
Auszubildende, die kein eigenes Einkommen oder Vermögen haben, erhalten
ebenfalls das Grundeinkommen von EUR 1000, d. h. monatlich EUR 400,-
ausbezahlt.
Wer ein
Brutto-Jahreseinkommen von bis zu EUR 2500,- hat, erhält das volle
Grundeinkommen unter Berücksichtigung der genannten Abzüge. Bei einem Brutto-Jahreseinkommen
von EUR 2500,- bis 3500,- reduziert sich das Grundeinkommen um EUR 50,-; bei
einem Brutto-Einkommen von EUR 3500,- bis 4500,- um EUR 100,- usw.
Ab einem
Brutto-Einkommen von EUR 15500,- wird kein reduziertes Grundeinkommen gezahlt.
Jahres-Einkommen
|
Grundeinkommen
bzw. redu-ziertes Grundeinkommen |
abzgl.
Sozialabgaben |
Auszahlung |
|
|
im Monat |
|
|
|
bis
2.500,00 € |
1.000,00 € |
-300,00 € |
700,00
€ |
|
von
2.500,00 bis 3.500,00 € |
950,00 € |
-300,00 € |
650,00
€ |
|
von 3.500,00
bis 4.500,00 € |
900,00 € |
-300,00 € |
600,00
€ |
|
von
4.500,00 bis 5.500,00 € |
850,00 € |
-300,00 € |
550,00
€ |
Ab EUR 15.500 besteht kein Anspruch mehr auf
Zahlung eines reduzierten Grundeinkommens.
Wer ein Vermögen von bis zu EUR 10000,- hat ohne ein zusätzliches jährliches Einkommen von über EUR 2500,-, erhält das volle Grundeinkommen; bei einem Vermögen von EUR 10000,- bis zu EUR 20000,- reduziert sich das Grundeinkommen um EUR 100,- ; von EUR 20000,- bis zu EUR 30000,- um EUR 200,- usw.
Bei einem Vermögen von über EUR 70.000,- wird kein
reduziertes Grundeinkommen gezahlt.
|
Vermögen bei jährlichem Ein-kommen bis zu EUR 2500,00 |
Grundeinkommen bzw. reduziertes Grundeinkommen |
abzgl. Sozialabgaben |
Auszahlung |
|
Bei mehr Einkommen s. oben. |
im Monat |
|
|
|
bis 10.000,00 € |
1.000,00 € |
-300,00 € |
700,00 € |
|
von 10.000 bis 20.000,00 € |
900,00 € |
-300,00 € |
600,00 € |
|
von 20.000 bis 30.000,00 € |
800,00 € |
-300,00 € |
500,00 € |
|
von 30.000 bis 40.000,00 € |
700,00 € |
-300,00 € |
400,00 € |
|
von 40.000 bis 50.000,00 € |
600,00 € |
-300,00 € |
300,00 € |
Ab EUR 70.000 besteht kein Anspruch mehr auf
Zahlung eines reduzierten Grundeinkommens.
Zur
Finanzierung des geschilderten Grundeinkommens (inkl. des reduzierten
Grundeinkommens) werden in Deutschland jährlich ca. EUR 240 Milliarden
benötigt. Woher kommt diese Summe?
1.
Durch die Einführung des Grundeinkommens
werden ca. EUR 100 Milliarden an Sozialausgaben in Gemeinden, Ländern und dem
Bund (zusammengenommen) frei.
2.
Durch die Abschaffung aller Steuern mit
Ausnahme der Mehrwertsteuer und durch die Einführung des Grundeinkommens werden
jährlich mindestens EUR 50 Milliarden an Verwaltungskosten in Gemeinden,
Ländern und dem Bund (zusammengenommen) frei.
3.
Durch die Verkleinerung und Umwandlung der
Bundeswehr in eine Friedensorganisation ohne Waffen werden jährlich ca. EUR 25
Milliarden frei.
4.
Durch ein Zinsmoratorium für die
Staatszinsen (Gemeinden, Länder und Bund) werden jährlich zusammengenommen ca.
EUR 65 Milliarden frei.
100
+ 50 + 25 + 65 Milliarden = 240 Milliarden EUR
Wer
Fragen hat, schreibt einen Brief, sendet eine E-Mail oder ruft im Bundesbüro
an.
grundeinkommen-volksentscheide@web.de www.grundeinkommen-volksentscheide.de
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13.1.2009
Sehr geehrte Frau XXXXXX,
vielen Dank für Ihre ausführliche E-Mail.
Die von Ihnen angeführten Einwände sind uns bekannt und auch schon entkräftet
worden.
Die Finanzierungsvorschläge für ein nicht bedingungsloses Grundeinkommen sind
keineswegs grundsätzlich widerlegbar. Wer kein finanzierbares
Grundeinkommenskonzept vorlegt, macht sich unglaubwürdig. Hier nun nähere
Ausführungen zu unserem Konzept bzw. Antworten auf Ihre Fragen.
1. Die Mehrwertsteuer steigt keineswegs für alle Produkte; Grundnahrungsmittel
bleiben z. B. bei 7 %, die Mehrwertsteuer für Strom, Gas, Öl, Benzin, Diesel
werden sogar von 19 % auf 10 % abgesenkt; für viele Produkte, wie z. B. das
Auto, wird sie von 19 % auf 100% steigen. Damit können alle Kleinverdiener und
Grundeinkommenbezieher von ihrem Einkommen existieren.
2. Die MWST kann sehr wohl die einzige Steuer sein, denn alle Steuern werden in
MWST umgerechnet bzw. als Mehrwertsteuer bezeichnet, wie z. B. die Grundsteuer.
3. Das Sozialamt kann natürlich nicht abgeschafft werden.
4. Mehr als EUR 1000,- monatliches Grundeinkommen sind z. Z. nicht
finanzierbar.
5. Das Grundeinkommen entspricht einer Grundrente. Aber diese Grundrente reicht
für Rentner, die sich aus gesundheitlichen Gründen nichts dazuverdienen können,
nicht aus. Es muss eine Zusatzrente geben, wie von uns vorgeschlagen. Eine
Zusatzrente kann man sehr wohl vom Grundeinkommen finanzieren (wie von uns vorgeschlagen).
Was soll dem entgegenstehen? Der Versicherungsbeitrag (EUR 100,-) für diese
Rente wird vom Grundeinkommen einbehalten.
6. Wenn das Vermögen nicht berücksichtigt wird, ist das Grundeinkommen - wie
von uns vorgeschlagen - nicht finanzierbar. Die dazugehörige Verwaltung und
Kontrolle muss in Kauf genommen werden.
7. Ein Eigenheimbesitzer, der sich nicht selbst finanzieren kann, muss sein
Eigenheim verkaufen.
8. Alle Unternehmer müssen den Lohn ihrer Angestellten dem Finanzamt melden,
das trifft auch für die Kunden der Banken zu, deren Einlagen gemeldet werden
müssen; das gleiche gilt für die Grundbuchämter. Das Grundeinkommensrecht wird
dadurch keineswegs so kompliziert wie das jetzige Steuerrecht.
9. Wer ein Vermögen unter EUR 10.000 sein Eigen nennt, erhält das volle
Grundeinkommen vom EUR 1000,-; hier haben Sie offenbar etwas nicht verstanden.
10. Ehen und Lebensgemeinschaften werden nicht als Bedarfsgemeinschaften
gesehen. Jeder Bedürftige erhält das Grundeinkommen ohne Abzug, auch wenn er in
einer Gemeinschaft lebt.
11. Natürlich findet eine Bedürftigkeitsprüfung nach Antragstellung statt.
12. Bei einem Zinsmoratorium von 3 Jahren, werden die Zinsen erst nach 3 Jahren
nachgezahlt; das kann sehr wohl eine Regierung beschließen. Innerhalb dieser 3
Jahre wird die Wirtschaft so aufblühen (die Unternehmen zahlen ja keine
Steuern), dass die 65 Milliarden EUR pro Jahr zusätzlich durch die MWST
eingenommen werden.
13. Betreffs Bundeswehr kann man verschiedener Meinung sein, aber ohne diese 25
Milliarden EUR ist das Grundeinkommen - wie von uns vorgeschlagen - nicht
finanzierbar. Wenn, dann kann es nur noch zu einem Dritten Weltkrieg kommen
(zwischen den extremen Islamisten und dem Rest der Welt), der durch Atomwaffen
entschieden wird, die die Bundeswehr nicht besitzt. Eine Verteidigung
widerspricht dem christlichen und buddhistischen Gebot der Gewaltlosigkeit. Wer
dieses Gebot nicht verinnerlicht bzw. als richtig erkannt hat, wird natürlich
Gewalt anwenden. Deutschland sollte ein Land der Gewaltlosigkeit werden und
damit ein Zeichen setzen. Die Bundeswehr sollte in eine Friedensorganisation
ohne Waffen verwandelt werden.
14. Die EUR 240 Milliarden ergeben sich, wenn Sie alle Kinder bis 18 Jahren,
alle Auszubildenden und alle, die sich nicht selbst finanzieren können,
berücksichtigen. Dazu empfehle ich Ihnen das statistische Bundesamt in
Wiesbaden.
15. Eine Steuererklärung wird es nach unserem Vorschlag nicht mehr geben.
Sehr geehrte Frau XXXXXX,
um Menschen mit dem Grundeinkommengedanken anzusprechen, ist eine
Diskussionsrunde mit Grundeinkommenbefürwortern verschiedener Ansätze durchaus
angebracht. Zu einer solchen Diskussionsrunde mit vielleicht 3 Vertretern im
Podium möchte ich Sie gern einladen. Wann und wo ist jetzt noch offen.
Ihre Antwort erwartend grüßt Sie mit allen guten Neujahrswünschen
XXXXXXXXX XXXXXX
Sehr geehrte
Frau XXXXXX,
haben Sie
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Ihre Bedenken sind verständlich und was Sie betreffs Zusammenschluss erlebt haben,
ist auch meine Erfahrung. Für mich ist dies der allerletzte Versuch, eine
Alternative zu den Bundestagsparteien zu bilden. Sie haben die kritischen
Punkte richtig erkannt und am 4. Januar geht es darum, hier für alle annehmbare
Kompromisse zu finden. Wir werden sehen, ob dies XXXX XXXXXXXXXXXX gelingt.
Betreffs Grundeinkommen halten wir ein bedingungsloses für alle für nicht
finanzierbar (unser Vorschlag im Anhang). Wir würden uns sehr dafür
interessieren, wie Sie ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle finanzieren
wollen. Wenn Sie diesbezüglich zu keinem Kompromiss bereit sind, was ich sehr
bedauern würde, ist eine Teilnahme am 4. Januar ihrerseits sinnlos. Sie sollten
sich immer ins Gedächtnis rufen, dass die Deutsche Arbeitlosen Partei für sich
allein nichts erreichen kann. Nur gemeinsam mit anderen kann man die 5%-Hürde
nehmen und dazu geht es nicht ohne Kompromisse, die für alle annehmbar sind.
Kommen Sie am 4. Januar nach Kassel, ohne Bedingungen zu stellen. Vielleicht
können auch Sie die Kompromisse mittragen. Schicken Sie XXXX XXXXXXXXXXXX Ihre
Vorschläge zur Präambel und den 9 Punkten.
Die Information betreffs unserer Web-Seite ist nicht zutreffend. Offenbar
versuchen Außenstehende unsere Web-Seite zu löschen. Wir spielen sie jetzt
jeden Tag neu auf, was sich bewährt hat.
Mit allen guten
Wünschen für ein Gelingen am 4. Januar grüßt Sie
XXXXXXXXX
XXXXXX