Diskussion zu unserem Namen
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Die folgenden
Texte sind ein Auszug aus dem Forum auf der WEB-Seite www.unternimm-die-zukunft.de
Dort kann
die ganze Diskussion und der betreffende Zusammenhang nachgelesen werden.
Das tut mir jetzt aber echt
leid Jörg Du bist etwas spät dran denn diese Partei gibt es bereits. Aber wir
freuen uns über jeden neuen Mitstreiter und über jede gute Idee.
Bis dann also
Manfred
#27 Manfred S. (Link) am 06.02.2006 13:27 (Antwort)
Besser spät als nie. ![]()
Schön, daß es diese Partei gibt, Manfred!
Ich würde womöglich Mitglied werden, wenn Ihr zunächst Euren Namen, der auf
mich und vermutlich viele andere in der Gesellschaft nur negativ wirkt, gegen
einen wesentlich besseren ersetzt. Das ist meine erste "gute Idee",
auf die Ihr Euch freut, wie Du meintest. Ob sie gut in diesem Sinne ist, müßt
Ihr dann freilich selbst entscheiden, da halte ich mich raus.
Wie auch immer, meine Vorschläge zwecks Umbenennung lauten:
1) Partei zur Einführung des bedinungslosen Grundeinkommens für alle in
Deutschland - kurz: PbGE.de oder kürzer: PbGE (müssen doch nicht immer bloß
drei Buchstaben sein, wobei das P für Partei immer hinten steht).
2) Rifkin-Partei - kurz RP (J. Rifkin ist einer der weltweit
führenden/bekanntesten Ökonomen, der in seinem Weltbestseller genau die
Voraussetzung für das bGE sieht: "Das Ende der [Erwerbs-]Arbeit!" So
lautet sein Buch, das ich gerade lese.)
3) Deutsche Initiative zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens für
alle - kurz: DIEBGEFALL ![]()
Ich plädiere für 1)!
Jörg Tippmann
#27.1 Jörg Tippmann am 06.02.2006 23:45 (Antwort)
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Sehr geehrter Herr ……,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Partei, das sich in Ihrer eMail vom
5.2.06 ausdrückt.
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Das heißt nicht, dass wir Ihren Hinweis nicht wichtig finden und ernst nehmen
würden. Ihre eMail war nicht die erste Meinungsäußerung zu diesem Thema, d.h.
zu unserem Namen.
Sie haben Recht. Jedenfalls theoretisch.
Aber unsere Zielgruppe und Mitglieder sind Leute die sich eigentlich bisher
wenig oder gar nicht mit Politik befasst haben. Die meist aus Betroffenheit zu
der Erkenntnis gekommen sind, dass sie sich wohl selbst engagieren müssen um
ihre Interessen zu verteidigen, weil es sonst offensichtlich keiner tut.
Als wir uns für einen Namen entscheiden mussten haben wir eine
basisdemokratische Abstimmung durchgeführt. Jeder konnte Vorschläge machen,
über die dann abgestimmt wurde. Da ging es mehr nach Gefühl und Klang und um
die vermutete Wirkung auf andere Betroffene als um "korrekte"
politische Überlegungen.
Richtigerweise muß man von ERWERBSLOSIGKEIT sprechen. Umgangssprachlich ist
aber das Wort ARBEITALOSIGKEIT gebräuchlicher.
Außerdem haben wir mit diesem Namen bei unserer Zielgruppe keine Probleme. Wir
merken auch, dass er gut bei den Leuten ankommt. Wenn vielleicht auch durch
deren Unwissenheit.
Deshalb können und wollen wir diesen Namen auch nicht mehr ändern. Jetzt wäre
es dafür auch schon zu spät, weil wir inzwischen unter diesem Namen durchaus
schon bekannt sind.
Wir hoffen auch auf eine gewisse Wirkung auf noch unentschlossene Wähler nach
dem Motto "Unser Name ist unser Programm". Auch auf Wähler die bis
zur Wahl noch nichts von uns gehört haben und unser Programm nicht kennen.
Die Berliner Landtagswahl am 17.9.06 wird auch ein Test für die Wirkung des
Namens sein.
Sollten wir bei der Berliner Landtagswahl mit diesem Namen wenigstens einen
Achtungserfolg haben, wollen wir uns in andere Bundesländer ausdehnen.
Vielleicht treten wir später auch mal bei einer Landtagswahl in Brandenburg an.
Ich hoffe, dass Sie uns dann trotz dieses Namens, wegen unseres Programms
wählen werden.
Sollten wir überhaupt keinen Erfolg am 17.9.06 haben müssen wir ganz neu
nachdenken. Und dann nicht nur über unseren Namen.
Mit freundlichen Grüßen
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Sehr geehrte Damen und
Herren und Erwerbslose,
ich kenne Ihre website fast
von Anfang an und hätte Ihre Partei als Alternative bei der Bundestagswahl
gewählt. Die Argumente gegenüber Gewerkschaft und den Linken treffen ins
Schwarze.
Mein Anliegen - sollte es
nicht treffender Deutsche Erwerbslosen
Partei heissen? Arbeit haben die meisten und auch ich genug + es mangelt eben
nur ein wenig an Erwerbsarbeit.
Vielleicht ist es eine
Anregung?
mit freundlichen Grüssen von
der erwerbslosen Seite
Xxxxxxx Xxxxxx, Eisenhüttenstadt
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Hallo PN,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Partei, das sich in Ihrer eMail vom
9.11.05 ausdrückt.
………………………….
…………………………
Das heißt nicht, dass wir Ihren Hinweis nicht wichtig finden und ernst nehmen
würden. Ihre eMail war nicht die erste Meinungsäußerung zu diesem Thema, d.h.
zu unserem Namen.
Unsere Zielgruppe und Mitglieder sind Leute die sich eigentlich bisher wenig
oder gar nicht mit Politik befasst haben. Die meist aus Betroffenheit zu der
Erkenntnis gekommen sind, dass sie sich wohl selbst engagieren müssen um ihre
Interessen zu verteidigen, weil es sonst offensichtlich keiner tut.
Als wir uns für einen Namen entscheiden mussten haben wir eine
basisdemokratische Abstimmung durchgeführt. Jeder konnte Vorschläge machen,
über die dann abgestimmt wurde. Da ging es mehr nach Gefühl und Klang und um
die vermutete Wirkung auf andere Betroffene als um "korrekte"
politische Überlegungen.
Da wir uns, als bisher unpolitische Bürger, auch noch nicht mit rechten
Traditionen befasst hatten und uns auch nicht in der rechten Szene auskennen,
wussten wir ganz einfach nicht, welche Geschichte dieser Name schon hatte.
Neben anderen gab es auch den Vorschlag "Arbeitslosen Partei
Deutschlands". Die Mehrheit hat sich dann für Deutsche Arbeitslosen Partei
entschieden, weil man fand, dass sich die Abkürzung DAP besser anhört und
ausspricht als APD.
Das mögen andere etwas naiv finden, aber wir fanden die Diskussion um unser
Programm wichtiger als die Diskussion um unseren Namen. Eigentlich ist dieser
Name ein Hinweis darauf, dass wir eben keine rechte Gesinnung und Einstellung
haben.
Ich persönlich habe übrigens gegen diesen Namen gestimmt. Heute stehe ich aber
auch voll hinter ihm. Wenn man Basisdemokratie ernst nimmt, muss man aber auch
ihre Abstimmungsergebnisse akzeptieren. Es kann nicht sein, dass Leute, die es
besser zu wissen glauben, so lange abstimmen lassen bis ein gewünschtes
Ergebnis erzielt wird.
Außerdem haben wir mit diesem Namen bei unserer Zielgruppe keine Probleme. Wir
merken auch, dass er gut bei den Leuten ankommt. Wenn vielleicht auch durch
deren Unwissenheit.
Wir merken aber auch, dass Leuten, die unseren Namen als Kritikpunkt verwenden
(damit meine ich nicht Sie, denn Ihren Hinweis sehen wir als gut gemeinte
Warnung), als so genanntes "Totschlagargument", das diesen Leuten
sachliche Gegenargumente gegen unser Programm fehlen.
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Mit freundlichen Grüßen
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Ein Fettnäpfchen in Sicht.
Das Kürzel DAP stand vor 1933 für Deutsche Arbeiterpartei,der Ursprung der
NSDAP
In der DAP hatte Adolf Hitler die Mitgliedsnummer 7.Aus der DAP machte er dann
die NSDAP.
So etwas nennt man eine Steilvorlage für mögliche Gegner.
Grüße
PN
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Hallo Leute von der Arbeitslosenpartei,
eine Partei für Arbeitslose hatte ich mir immer gewünscht. Die Idee einer Partei der Arbeitslosen finde ich naheliegend und konsequent.
Ihr bittet um Mithilfe.
Ich würde gern mitmachen/helfen, kann es aber aus folgendem Grund auf keinen Fall.
Ihr nennt Euch bedauerlicherweise nicht nur Arbeitslosenpartei,
sondern Deutsche Arbeitslosenpartei.
Seid Ihr eine Partei nur für DEUTSCHE Arbeitslose?
Das ist ja widerlich.
Bitte streicht das DEUTSCHE,
nennt Euch überall ausschließlich Arbeitslosenpartei.
Wenn Ihr dieses DEUTSCHE beibehaltet, werde ich nicht nur jegliche Hilfe / jegliches Mitmachen ablehnen, sondern Euch madig machen / bekämpfen, wo ich nur kann.
Mit freundlichen Grüßen und in Hoffnung auf ein Zusammenkommen
Xxxxx Xxxxxxx, Berlin